Meine "Zwischenzeit" - ein Frauen-Retreat in Marrakech (aus der Sicht einer Teilnehmerin)
- Natalie Samake
- Nov 25, 2025
- 4 min read
Updated: Feb 3
Marrakech: A Transformative Retreat Experience for Women
geschrieben von Gisela Krämer aus Trier
Marrakech, die pulsierende Stadt Marokkos, ist bekannt für ihre lebhaften Märkte, beeindruckende Architektur und die faszinierende Kultur. Doch was passiert, wenn wir diese Stadt nicht nur als Touristen besuchen, sondern als Teil eines Retreats, das speziell für Frauen konzipiert ist? In diesem Blogbeitrag möchte ich unsere Erfahrungen mit dem Retreat „Die Zwischenzeit“ teilen. Es bot uns nicht nur eine Auszeit vom Alltag, sondern auch eine tiefere Verbindung zu uns selbst und zu anderen Frauen.
Die Ankunft in Marrakech
Als wir in Marrakech ankamen, wurden wir vom Flughafen abgeholt und in die Stadt gebracht. Sofort waren wir von der Farbenpracht und den Gerüchen der Gewürze überwältigt. Die Stadt hat eine einzigartige Energie, die sowohl aufregend als auch beruhigend ist. Wir fühlten uns, als würden wir in eine andere Welt eintauchen. Das Retreat fand in einem wunderschönen Riad statt, das mit traditionellen marokkanischen Elementen dekoriert war.
Die ersten Stunden waren geprägt von Ankommen und Kennenlernen. Die anderen Teilnehmerinnen waren Frauen aus verschiedenen Teilen Deutschlands, die alle auf der Suche nach einer Auszeit und einer entspannten Zeit waren. Es war inspirierend zu sehen, wie unterschiedlich unsere Geschichten waren. Doch wir hatten alle das gleiche Ziel: uns selbst mit diesem Besuch in Marrakech zu belohnen und neue Bekanntschaften zu schließen.

Die Workshops und Aktivitäten
Das Retreat bot eine Vielzahl von individuellen Aktivitäten und gemeinsamen Veranstaltungen an. Diese waren darauf ausgelegt, uns einen Austausch mit gleichgesinnten Frauen in einer entspannten Atmosphäre zu ermöglichen. Gleichzeitig erlebten wir lachend und entspannt Marrakech, wie es ein einfacher Tourist nicht kann. Vom Kochunterricht im kulinarischen Museum über einen Heißluftballonflug bis hin zum Hammam und Lunch am Ourika Fluss mit den Füßen im Wasser – jede Aktivität war darauf ausgelegt, uns zu entspannen und uns etwas Außergewöhnliches erleben zu lassen.
Die Vielzahl der sorgfältig kuratierten Erlebnisse erlaubte es uns, individuell auszusuchen und an zwei Morgenden verschiedene Aktivitäten zu machen. Wir waren immer mit anderen Frauen der Gruppe zusammen, aber es war nicht notwendig, dass alle das Gleiche taten. So hatten wir immer wieder neue Gesprächspartner, konnten aber auch einfach alleine etwas unternehmen, wenn wir wollten, ohne dass es auffiel oder die Gruppendynamik störte. Alles unter dem Motto: „Du kannst alles, musst aber nichts“.
Besonders beeindruckend war der Abschlussabend in einer privaten Villa. Dort hatten wir zwischen Olivenhainen eine Weinprobe mit marokkanischem Wein, gefolgt von einem Abend der Tausend und einer Nacht. Henna, Dromedare, Bauchtanz und Feuerspucker inklusive. Um große Tische gesetzt, teilten wir Geschichten, lachten und unterstützten uns gegenseitig. Dies stärkte die Bindung zwischen uns.
Natalie und Sabina waren die perfekten Gastgeberinnen. Sie begleiteten uns mit offensichtlicher Freude und Professionalität.
Die Schönheit der Umgebung
Ein weiterer Höhepunkt des Retreats war die Erkundung der Umgebung von Marrakech. Wir hatten die Möglichkeit, die atemberaubende Landschaft des Atlasgebirges und der Agafay Wüste zu erkunden.
Ich erinnere mich an einen besonderen Moment, als wir auf dem Dromedar auf einer Düne standen. Die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Atlasgebirges jenseits der Agafay Wüste war atemberaubend. Es war ein Moment der Stille und des Staunens, der mir zeigte, wie klein unsere Sorgen im Vergleich zur Weite der Welt sind.

Die Verbindung zu anderen Frauen
Eine der wertvollsten Erfahrungen während des Retreats war die Verbindung zu anderen Frauen. In einer Welt, die oft von Konkurrenz und Vergleich geprägt ist, fand ich es erfrischend, in einem Raum zu sein, in dem Unterstützung und Verständnis im Vordergrund standen.
Wir teilten nicht nur unsere Geschichten, sondern auch unsere Ängste und Träume. Es war befreiend, in einem geschützten Raum zu sein, in dem wir uns ohne Urteil öffnen konnten. Diese Verbindungen haben nicht nur während des Retreats Bestand, sondern ich bin mir sicher, dass sie auch in der Zukunft weiter bestehen werden.
Die Rückkehr nach Hause
Nach drei Tagen voller intensiver Erfahrungen und persönlicher Entfaltung war es Zeit, nach Hause zurückzukehren. Ich fühlte mich erfrischt und gestärkt, mit einem neuen Blick auf mein Leben und meine Ziele. Die Zeit in Marrakech hatte mir nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch das Gefühl gegeben, Teil einer Gemeinschaft zu sein.
Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Retreats wie die „Zwischenzeit“ sind eine wertvolle Möglichkeit, um alleine eine Reise zu machen und zu wachsen.
Fazit
Mein Retreat in Marrakech war eine transformative Erfahrung. Ich kann es jeder Frau ans Herz legen, die auf der Suche nach einer Auszeit und einer tieferen Verbindung zu sich selbst ist. Die Kombination aus leichten, verbindenden Programmpunkten und verschiedenen Möglichkeiten, dieses Land individuell zu erleben, hat mir nicht nur geholfen, abzuschalten und zu genießen, sondern auch neue Freundschaften zu schließen.
Wenn du darüber nachdenkst, eine „Zwischenzeit“ zu besuchen, kann ich dir nur raten, es zu tun. Es ist eine Investition in dich selbst, die sich auf viele Arten auszahlen wird. Die Erinnerungen und Lektionen, die ich aus meiner „Zwischenzeit“ mitgenommen habe, werden mich noch lange begleiten.
Ich hoffe, dass meine Erfahrungen dich inspiriert haben, deine eigene Reise zu beginnen. Vielleicht führt sie dich ja auch nach Marrakech, in die Zwischenzeit, in der die Magie der Stadt und die Kraft der Gemeinschaft auf dich warten, von Sabina und Natalie getragen und liebevoll ins Leben gerufen.



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